Presseberichte 2021 (2020, 2019, 2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011)

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20.02.2021: Februar-Lockdown-Challenge des Wilhelmshavener Schwimmkreises: Schwimmer/-innen mit ungewohnten Laufschuhen belohnt

Wenn ein Kräftemessen im Schwimmbecken unmöglich ist, dann muss es eben an Land verlegt werden. Nachdem der letzte Schwimmwettkampf, die Bezirksmeisterschaften in Osnabrück bereits fast fünf Monate zurücklagen, haben die Wilhelmshavener Schwimmvereine, die Startgemeinschaft Wilhelmshaven, bestehend aus den Schwimmabteilungen des STV Wilhelmshaven und des VFL Wilhelmshaven und der Wilhelmshavener SSV, diesen Gedanken in die Tat umgesetzt. Hatte der WSSV vorher bereits zwei vereinsinterne Challenges veranstaltet, hatten nun alle Wilhelmshavener Vereinsschwimmer vom 01. bis zum 14. Februar 2021 die Möglichkeit, ihr Team zu unterstützen. Gewertet wurden laufend, auf dem Fahrrad oder per Inline-Skates zurückgelegte Strecken in vier Altersklassen und einer Extragruppe mit Geschwistern und Eltern. Der Nachweis erfolgte dabei per Vorher- und Nachher-Fotos des Fahrradtachometers oder per Screenshot der Smartphone-Running-App. Für jede Gruppe wurde der Kilometerdurchschnitt errechnet, wobei die Fahrradkilometer durch drei und die Inlinekilometer durch zwei geteilt wurden. Insgesamt nahmen 124 Personen (70 für die SG und 54 für den WSSV) an der sportlichen Herausforderung teil und legten dabei zusammen 4688,85 Kilometer, davon 3915,45 km läuferisch, 750,05 km mit dem Fahrrad und 23,35 km mit Inlinern zurück.

In der Altersklasse mit den jüngsten SchwimmerInnen, Jahrgang 2011 und jünger, konnte sich der Wilhelmshavener SSV mit einem Kilometerdurchschnitt von 47,64 gegenüber den SG-Youngsters mit 39,84 durchsetzen. Auch bei den Jahrgängen 2008 bis 2010 siegte der WSSV mit 77,03 km zu 45,70 km. Die SchwimmerInnen der SG holten sich mit 75,79 km zu 60,49 km bei den Jahrgängen 2005 bis 2007 den Sieg. In der Altersklasse 2004 und älter konnte wiederum der WSSV mit 107,14 km zu 103,70 km überzeugen. Die Eltern und Geschwister der SG-Aktiven waren denen des WSSV mit 57,07 km zu 51,50 km überlegen. So gingen drei der fünf Pokale an den WSSV und zwei an die SG Wilhelmshaven.

Die beste Einzelleistung im gesamten Teilnehmerfeld lieferte die Schwimmerin der Leistungsgruppe 2 des WSSV, Emily Letkmann (Jahrgang 2003) mit beachtlichen 268,53 km ab, gefolgt von Ingo Thomßen (1970) mit 253,83km, ebenfalls WSSV und Thomas Janßen von der SG mit 225,36 km. Außerordentlich war auch die Leistung des erst 13jährigen Mika Hörig, der mit 203,89 Kilometern weit mehr lief als alle Anderen in seiner Altersklasse. Und der Allerjüngste im Teilnehmerfeld, Fiete Peters, Jahrgang 2019!!! Brachte es auf stolze 57,48 km, was einen Durchschnitt von über vier Kilometern pro Tag bedeutet. Wenn da mal nicht eher ein Lauf- als ein Schwimmtalent heranwächst.

Insgesamt 27 Teilnehmer dieses sportlichen Wettkampfes legten mehr als 100 km während der zwei Wochen zurück. Angestachelt von den sich zwischenzeitlich entwickelnden Kopf-an-Kopfrennen legten viele an den letzten Tagen bei eisigen Temperaturen von bis zu -12°C noch einmal ordentlich an Laufumfang zu; so lief Benedikt Weschenfelder von der SG am letzten Tag ganze 47,66!!! km und auch die Fleißigste des WSSV, Emily Letkemann, fügte ihrem Konto noch einmal 35,75 km hinzu.

Die WSSV-Trainerwartin Lina Thomßen sorgte zusammen mit SG-Schwimmwartin Stefanie Gründler, die die Ergebnisse für ihre SchwimmerInnen sammelte, Stefan Neumann, der diese dann auf deren Homepage veröffentlichte und WSSV-Abteilungsleiter Olaf Amelsberg, der dies für seinen Verein machte und jeden Abend um 20:00 Uhr online stellte, damit jeder verfolgen konnte, wo sein Team gerade steht, für einen reibungslosen Ablauf. Ich freue mich riesig darüber, dass das Ziel, möglichst viele Leute dazu zu animieren sich vom Sofa zu erheben und draußen sportlich zu betätigen, auch trotz der teils widrigen Wetterbedingungen mit Sturm, Regen, Schnee und Eiseskälte mehr als erreicht wurde, so das Resümee von Initiatorin Lina Thomßen, die die Idee der Lockdown-Challenges nach Wilhelmshaven holte und sich selbst bei dieser Aussage mit einschloss.

Für jedes Siegerteam gab es aus den Händen vom Schwimmkreisvorsitzenden Stefan Neumann einen Pokal in Form eines Laufschuhs, was für Schwimmer sicherlich ungewohnt ist und später in der Rückschau hoffentlich ein einmaliges oder zumindest seltenes Kuriosum darstellt. Denn allen Teilnehmern gemeinsam ist das Hoffen auf eine baldige Wiederaufnahme des Trainings im gewohnten und auf andere Art und Weise nassen Umfeld.

Impressionen der Februar-Lockdown-Challenge:


Die Platzierungen des WSSV:

2004 und älter: 1. Platz Emily Letkemann 268,53 km, 2. Platz Ingo Thomßen 253,83 km, 3. Platz Garnet Thomßen 224,53 km.
2005 bis 2007: 1. Platz Celina Haake 103,53 km, 2. Platz Katharina Reese 75,86 km, 3. Platz Marje Thomßen 72,48 km.
2008 bis 2010: 1. Platz Dejan Mikic 88,32 km, 2. Platz Janne Thomßen 73,26 km, 3. Platz Janina Reese 69,51 km.
2011 und jünger: 1. Platz Johanna Reese 81,43 km, 2. Platz Mika Mikic 79,73 km, 3. Platz Marius Reese 59,76 km.
Eltern und Geschwister: 1. Platz Martina Reese 113,87 km, 2. Platz Lisa Haake 109,72 km, 3. Platz Simone Mikic 88,32 km.

Ingo Thomßen

Ergebnisliste


19.02.2021: Neue Ausgabe von

Die neue Ausgabe 02-21 der Zeitschrift JadeSport ist ab 19.02.2021 kostenlos an Kiosken und Tankstellen in der Region erhältlich. Berichte mit Mitgliedern der WSSV-Schwimmabteilung sind auf den Seiten 26 - 31 abgedruckt.

Olaf Amelsberg


01.02.2021: Februar-Lockdown-Challenge: Fortsetzung der "Kilometerjagd" im Schwimmkreis - mit Pokalwertung

Nach den beiden erfolgreichen Lockdown-Challenges zum Jahreswechsel findet in der ersten Februarhälfte - wiederum auf Initiative von Lina Thomßen - eine Art Duell zwischen der SG Wilhelmshaven und der WSSV-Schwimmabteilung statt. (Der ebenfalls befragte Heidmühler FC hatte seine Teilnahme abgesagt.) Zwei Wochen lang gilt es, gemeinsam so viel Strecke wie möglich zu machen, und zwar:
- ausschließlich draußen,
- zu Fuß, mit Inlinern (Gewichtung: 50 %) oder dem Fahrrad (zu 1/3),
- in fünf verschiedenen Altersgruppen (= fünf Teams je Verein/SG),
wobei die jeweilige Mannschaft mit dem höchsten Durchschnittswert einen Pokal gewinnt. Dadurch soll ein zusätzlicher Anreiz zur Bewegung geschaffen werden.

Um eine gewisse "Gerechtigkeit" sicherzustellen, sind bei dieser Challenge zum einen keine "Indoor-Aktivitäten" auf eigenen Fitnessgeräten wie Crosstrainern, Laufbändern oder Spinning-Rädern mehr zugelassen. Andererseits wird jetzt aber ausdrücklich auch Spazierengehen gewertet, wobei das Tempo (nach individuellem Leistungsvermögen) schon erhöht sein sollte.

Die Zwischenergebnisse werden wie gehabt jeden Abend um ca. 20.00 Uhr auf den Internetseiten der teilnehmenden Vereine veröffentlicht. Berücksichtigt werden dann die Daten, die bis 19.30 Uhr an die jeweiligen Administratoren (WSSV: Olaf Amelsberg) übermittelt werden; ansonsten werden sie erst am Folgetag nacherfasst.

Die Aktion ist natürlich kein vollwertiger Ersatz für das von vielen Mitgliedern schon schmerzlich vermisste Schwimmtraining, soll aber - gerade jetzt im "Lockdown" und in der kalten Jahreszeit - zum Erhalt der Ausdauer und Fitness beitragen und gleichzeitig den Teamgeist fördern. Darum sind alle Aktiven sowie Eltern und Geschwister herzlich zur Teilnahme an der Challenge eingeladen!

Olaf Amelsberg

Regeln


11.01.2021: Lockdown-Challenge geht in die zweite Runde

Auf Initiative von Schwimm-Übungsleiterwartin Lina Thomßen startete am 16.12.2020, dem Beginn des von der Bundesregierung pandemiebedingt angeordneten so genannten "harten Lockdowns", die erste Lauf-Challenge der WSSV-Schwimmabteilung - befristet bis zum 10.01.2021. Dabei ging es darum, möglichst viel Strecke machen - zu Fuß (joggend oder walkend) oder mit dem Fahrrad, um die Ausdauer zu bewahren (wenn schon beim Schwimmen nichts geht). Die Resonanz war geradezu überwältigend: Genau 50 Teilnehmer/-innen aus nahezu allen Schwimmgruppen sowie Geschwister und Eltern trieben sich gegenseitig zu Höchstleistungen an und legten zusammen fast 3300 Kilometer zurück.

Nachdem sich am Jahresanfang eine Verlängerung des Lockdowns abzeichnete, war auch eine Fortsetzung der Challenge am 11.01.2021 nur folgerichtig. Um die Akzeptanz und damit die Teilnahmezahlen noch zu erhöhen, wurden - auch unter Berücksichtigung der in der Zwischenzeit gesammelten Erfahrungen - die Wertungskriterien entsprechend angepasst:

- Neben Aktivitäten an der frischen Luft (Joggen/Walking oder Radfahren) zählen jetzt witterungsbedingt auch "Indoor-Kilometer" auf dem Laufband, Crosstrainer oder Spinning-Rad.
- Das Radeln (draußen oder drinnen) wurde in der Gewichtung etwas aufgewertet: von 25 % auf ein Drittel.
- Für jede aktive Teilnahme am Athletiktraining oder FöG4-Training "at home" gibt’s jeweils fünf "Bonus-Kilometer".

Impressionen der 1. Challenge:


Die Platzierungen der 1. Challenge:

2004 und älter: 1. Platz Emily Letkemann 413,68 km, 2. Platz Ingo Thomßen 345,67 km, 3. Platz Olaf Amelsberg 201,50 km.
2005 bis 2007: 1. Platz Marje Thomßen 131,78 km, 2. Platz Katharina Reese 65,82 km, 3. Platz Celina Haake 49,23 km.
2008 bis 2010: 1. Platz Janne Thomßen 111,11 km, 2. Platz Janina Reese 67,75 km, 3. Platz Jakob Vollmeyer 61,09 km.
2011 und jünger: 1. Platz Johanna Reese 71,07 km, 2. Platz Marius Reese 68,41 km, 3. Platz Liana Menke 36,04 km.
Eltern und Geschwister: 1. Platz Martina Reese 65,85 km, 2. Platz Björn Niemeyer 62,77 km, 3. Platz Babett Tramnitzke 50,16 km.

Olaf Amelsberg

Ergebnisliste - Regeln - FAQ


Absage des 31. Internationalen Masters-Schwimmfests "Rüstringer Friese" im Nautimo

Drei Jahrzehnte ging es gut - doch jetzt wurde auch der stattliche "Rüstringer Friese" vom Corona-Virus "in die Knie gezwungen": Aufgrund steigender Infektionszahlen und der vergleichsweise beengten Verhältnisse in der Wettkampfstätte Nautimo hat sich die WSSV-Schwimmabteilung bereits im Oktober 2020 schweren Herzens entschieden, auf die Ausrichtung der 31. Auflage ihres Traditions-Masters-Schwimmfests zu verzichten.

"Allein das unentbehrliche Einschwimmen der zahlreichen Aktiven, die erfahrungsgemäß aus dem ganzen Bundesgebiet und zum Teil dem Ausland anreisen, wäre wegen der einzuhaltenden Abstands- und Hygieneregeln nur mit erheblichem organisatorischen Aufwand möglich gewesen", erklärt Schwimmwart Uwe Rossmeisl. Da zudem viele Teilnehmende schon aus Altersgründen zu den COVID-19-Risikogruppen zählen dürften, war eine Absage der für 5./6. Februar 2021 geplanten Veranstaltung - auch in finanzieller Hinsicht - nur folgerichtig.

Damit entfällt zwangsläufig auch das beliebte Grünkohlessen mit anschließender Siegerehrung - doch dies dürfte angesichts der aktuellen Lage noch das geringste Übel sein. Freuen wir uns also auf eine Neuauflage im Jahr 2022 unter hoffentlich anderen, nämlich ganz gewöhnlichen Bedingungen!

Olaf Amelsberg